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Passivhaus - Massiv

Der Aufbau von einem Passivhaus kann natürlich auch in Massiv-Bauweise erfolgen, wenn der Anbieter die Vorgaben und Grenzwerte erreicht.

Ein altes Vorurteil ist, dass man ein Passivhaus nicht als Massiv-Haus errrichten kann, sondern nur in Leichtbauweise. Hier hört man immer wieder Argumente, wie die Luftdichheit, die nicht erreicht werden kann, oder der schlechte k-wert der Ziegel. Das ist aber nur ein Vorurteil, das es auszuräumen gilt. Ein Passivhaus in Massiv-Bauweise hat den großen Vorteil, das die massiven Wände die Wärme sehr lange speichern können und damit große Temperaturschwankungen ausgeglichen werden (Tag-Nacht).

Auch massive Außenwände kann man derart isolieren, dass die erforderlichen Grenzwerte erreicht werden. Auch der Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung stellt nach unserer bisherigen Erfahrung keine größeren Probleme dar. Um die Luftdichheit zu erreichen und wegen der Vermeidung von Kältebrücken, bedarf es allerdings einer sehr gewissenhaften Verarbeitung der massiven Bauteile. Wenden Sie sich an einen Baumeister oder Architekten Ihres Vertrauens und besprechen Sie mit ihm die Ausführung des Hauses, sowie die Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Ausführungen.

Fragen Sie die Anbieter, welche Art von Passivhaus sie anbieten und vergleichen Sie selbst die Vorteile und Nachteile der massiven Bauweise mit der Leichtbauweise. Überzeugen sie sich auf Baustellen Ihrer bevorzugten Baufirma über die Art der Verarbeitung des Materials und lassen Sie sich Detaillösungen von bekannten Problemstellen zeigen. Achten Sie auf die Übergänge zu Decken, Fenstern, Türen und auch auf Ecken. Auf diese Art werden Sie sehr schnell ein Gefühl für die Verarbeitung entwickeln und können sich so leichter für einen Anbieter eintscheiden. Sprechen Sie auch mit anderen Bauherrn über deren Erfahrungen und über aufgetauchte und/oder gelöste Probleme.